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Es weihnachtet schon

Was ist eigentlich Weihnachten?

Jedes Jahr im Herbst geht es langsam los, dass man sich die ersten Sorgen um Weihnachtsgeschenke macht. Nichts ist so enttäuschend wie ein vollkommen falsches Geschenk vor allen anderen Familienmitgliedern oder unter Freunden in festlicher Stimmung. Im Grunde genommen geht es jedoch nicht um das Geschenk als Solches, sondern um den Vorgang des Schenkens. Man macht sich Gedanken über einen Menschen und hat ein bestimmtes Bild im Kopf, das man dann versucht als Geste umzusetzen. Dieses Bild ist dann manchmal sogar eine Karikatur und man betont eine bestimmte Eigenschaft dieses Menschen ganz besonders, natürlich im Kreis der Familie oder unter Freunden auf eine nette Art.

Weihnachten steht heutzutage oft in der Kritik, zum einen als Sinnbild einer Konsumkultur oder auch als veraltetes Relikt einer Religion. Für manche ist Weihnachten so sehr ausserhalb des normalen Alltags, dass es schon fast selbst eine Karikatur ist, was durchaus positiv gemeint ist. Dabei ist der Weihnachtsmann als solches wohl eher ein Cartoon, eine gezeichnete Figur, die jemand in den Farben rot und weiss ursprünglich für einen Getränkehersteller gezeichnet hat und der uns allen die Geschenke bringt. Oder ist auch das nur eines dieser Gerüchte aus dem Internet? Gehen wir der Sache mal auf den Grund.

Genau genommen ist Weihnachten sehr viel älter als das Christentum selbst. Das Fest der Wintersonnenwende wurde schon mehrere hundert Jahre vor Christus von vielen Kulturen gefeiert - statt einem dicklichen Mann im roten Mantel wurden hier die Sonnengottheiten gefeiert, rund um das heutige Datum Ende Dezember. Man feierte diese Gottheiten auch mit Bildern, in vielen Hieroglyphen findet man sogar Karikaturen dieser Feste. Die Römer gaben diesem Fest dann 500 vor Christus schliesslich zunächst den Namen Jul, welcher im skandinavischen Raum heute noch der Name für Weihnachten ist. Viel zu tun mit der christlichen Religion hatte dieses Fest somit ursprünglich nicht - ganz im Gegenteil versuchten die Oberhäupter der Kirchen 400 Jahre nach Christus zunächst das Fest als heidnischen Brauch zu verbieten. Jedoch waren sie hierbei nicht erfolgreich, da das Fest zu sehr in den Traditionen der Familien verankert war. Schlussendlich widmeten sie dieses Fest dem Tag der Geburt von Jesus Christus, der zentralen Figur des Christentums.

Der Weihnachtsmann als Figur, wie wir ihn heute kennen - inklusive den Geschenken - kam erst viel später hinzu. Im 19. Jahrhundert gab es erste Bilder einer ähnlichen Figur. 1931 übernahm ein Getränkehersteller dieses Bild und zeichnete es neu für sich und seine Kampagnen. Quasi als eine Art Karikatur des Originals, aber durch jährliche Verwendung in ihren Werbeauftritten wurde der Weihnachtsmann als Figur, wie wir ihn heute kennen, wohl erst wirklich so weit verbreitet.

Und natürlich ist Weihnachten ein Fest, was durch die Geschenke natürlich auch das Sinnbild einer Konsumkultur ist. Die Sockenindustrie freut sich, wobei das vielleicht auch nur ein Klischee ist, ich kann mich nicht daran erinnern, dass man mir jemals Socken geschenkt hätte. Weihnachten ist auch ein Fest der Bilder, wir werden bombardiert mit farblich auf Weihnachten abgestimmten Kampagnen, an jeder Ecke ist ein Weihnachtsmarkt und jeder Onlineshop ist thematisch darauf abgestimmt, die Familie glücklich zu machen. Aber es liegt doch vielmehr an uns und welches Bild von Weihnachten wir selbst zeichnen. Die Konsumkultur mag ja sein, wie sie ist, aber wenn wir nur Geschenke machen, die Freude machen und einfach die Zeit geniessen, dann ist doch schon viel erreicht. Was man aus diesem Fest macht, liegt an jedem selbst.

Denn Weihnachten ist doch schon immer mehr gewesen als nur ein Werbegag von einem Limonadenhersteller, eine Bibelgeschichte oder purer Konsum. Weihnachten ist einer der sehr seltenen Anlässe, wo die Familie zusammenkommt und man sich ungeachtet der zahlreichen digitalen Möglichkeiten und Welten einfach mal als Familie oder im Freundeskreis zusammensetzt und ganz klassisch miteinander sprechen kann. Nicht über Whatsapp oder SMS, sondern ganz direkt. Und man sieht sogar Menschen, die man sonst fast nur noch von Bildern kennt. Ein schönes Zusammensein mit genau den Menschen, die einem wirklich wichtig sind, ist in 2016 ein Privileg, dass man eher selten hat. Wir hier bei www.karikaturwelt.de wollen dieses Zusammensein unterstützen und was gibt es Schöneres als einen geliebten Menschen durch eine Karikatur auf die eine oder andere Schwäche oder auch gute Seite hinzuweisen. Sei es die Leidenschaft des Hausherren für sein Motorrad oder die Unordnung, die der grosse Bruder in seinem Zimmer hat. Eine Karikatur zeigt, dass man einen geliebten Menschen überzeichnet, eine seiner Eigenschaften positiv übertreibt und ihm mit einem Augenzwinkern zu verstehen gibt, dass man ihn und seine Schwäche akzeptiert. Das sollte gefeiert werden! Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit. 

Über den Autor: Jens

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